Jeder Zehnte ist privat versichert
Gesetzliche oder private Krankenversicherung - eine
Entscheidung mit Konsequenzen. Jeder Arbeitnehmer, dessen Bruttogehalt
nicht 3 Jahre in Folge 3.975 Euro im Monat übersteigt, muss sich in einer
der vielen gesetzlichen Kassen versichern (Stand 2007).
Wer mit seinem Einkommen 3 Jahre lang über der genannten Grenze liegt, Beamter, Freiberufler, oder beruflich selbstständig ist, kann sich - oft zu sehr günstigeren Bedingungen - privat krankenversichern. Knapp jeder zehnte Deutsche besitzt schon heute ein private Krankenvollversicherung.
Jeder Gutverdiener kann bei den Privaten sparen
Die Beiträge zu den gesetzlichen Kassen werden prozentual zum Einkommen berechnet - ein Vorteil vor allem bei geringeren Einkünften. Alle nicht selbst erwerbstätigen Familienmitglieder sind in der gesetzlichen Krankenkasse (noch) beitragsfrei mitversichert. Die gesetzlichen Kassen bieten im wesentlichen einheitliche, vom Gesetz vorgeschriebene Mindestleistungen.
Für viele der oben genannten Gruppen ist der private Gesundheitsschutz aber deutlich preiswerter als die gesetzliche Pflichtversicherung. Grund: Der Beitrag zur Privatversicherung richtet sich nach dem jeweiligen Eintrittsalter und nicht nach dem Verdienst - ein Vorteil für gut verdienende Singles und kinderlose Ehepaare, die voll berufstätig sind.
Die Leistungen der privaten Krankenversicherer gehen weit über den Mindeststandard der gesetzlichen Kassen hinaus. Durch Wahl des passenden Tarifs schneiden Sie den Schutz ganz individuell auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zu. Als Selbstständiger oder Freiberufler können Sie den Einkommensausfall bedingt durch Krankheit mit einer Krankentagegeld-Versicherung optimal absichern.